Ein attraktiver öffentlicher Personen- und Nahverkehr heißt für mich: Verlässliche Fahrpläne und Taktverdichtungen der S6 und S8, eine Express-S-Bahn auf der Strecke Herrsching – München, Barrierefreiheit aller Bahnhöfe und eine Wiederöffnung der S-Bahn-Haltestelle Weichselbaum – dafür setze ich mich ein!

Sätze wie „Ich würde ja gerne auf das Auto verzichten, aber auf eine pünktliche S-Bahn kann ich mich nicht verlassen“ oder „mit dem Kinderwagen ist es für mich schwierig mit der S-Bahn zu fahren. Ich komme nicht zu Gleisen, da es keinen Lift gibt“ höre ich täglich und sind mir nicht fremd. Durch mein tägliches Pendeln zur Arbeit oder zu Terminen werde ich oft selbst „Opfer“ einer unpünktlichen S-Bahn.

Der Landkreis unternimmt sehr viel in Sachen öffentlicher Verkehrsmittel. Immer mehr Buslinien schaffen Querverbindungen zu den beiden S-Bahnlinien S6 und S8 oder fahren als Expressbusse direkt nach München.

Auch haben wir uns als SPD-Kreistagsfraktion dafür eingesetzt, durch eine Reform des MVV, ein modernes und vor allen Dingen ein faires Tarifsystem einzuführen. Die Verbesserungen durch die Reform: Die Tarifzonen wurden übersichtlicher und billiger, und ein Sozialticket wurde nach langjährigen Forderungen eingeführt.

Fehlende Investitionen im ÖPNV

Trotz hoher Fahrgastzahlen (durchschnittlich 57.840 pro Werktag; Stand 2018), hinkt der Ausbau der S-Bahn und Regionalzüge hinter her. Seit Jahren fehlt es an Investitionen in der Schieneninfrastruktur. Obwohl mehr als 7000 Menschen rund um den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen arbeiten, wird die ehemalige S-Bahnhalte-Stelle „Weichselbaum“ an der S8 nicht reaktiviert. Auch an der Barrierefreiheit an Bahnhöfen mangelt es. Gerade mal sechs Bahnhöfe (Gauting, Possenhofen, Starnberg Nord, Stockdorf, Tutzing, Herrsching)  sind im Landkreis barrierefrei. Möglicherweise hilft das vom Bundestag beschlossene Genehmigungsbeschleunigungsgesetzes. Damit sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren im Verkehrsbereich schneller werden. So ist eine Entlastung der Kommunen von Finanzierungsbeiträgen nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz angedacht.

Der ÖPNV ist ein wichtiger Faktor für den Klimaschutz

Um mehr Menschen für den Verzicht auf das Auto zu begeistern, braucht es einen attraktiven ÖPNV mit zuverlässigen Verbindungen. Weiterhin sollen die Verkehrsmittel für alle Menschen zugänglich sein, mit und ohne Handicap. 

Dafür brauche ich Ihre Unterstützung und Ihre Stimme bei den Kommunalwahlen im Landkreis Starnberg am 15. März 2020.

Kern und Müller bedauern die geplante, nun komplette Verlagerung von ca. 400 Studienplätzen aus Herrsching ins oberfränkische Kronach und fordern, die 470 frei werdenden Studentenzimmer des hauseigenen Wohnheims für die Kommune zu erhalten

Die Landratskandidatin im Landkreis Starnberg, Christiane Kern, und der Bürgermeisterkandidat von Herrsching, Matti Müller, beide SPD, bedauern die Pläne der bayerischen Staatsregierung, nun die komplette Finanz-Ausbildung mit ihren 400 Studierenden und dem 70-köpfigen Lehrpersonal von Herrsching nach Kronach zu verlagern.

„Ursprünglich war immer angedacht worden, nur Teile der Hochschule nach Kronach zu verlagern“, erklärt der Herrschinger Bürgermeisterkandidat. „Dafür sprach auch die eben erst erfolgte Sanierung des Personalbereichs.“

„So sehr wir den Abzug bedauern geht nun auch konkret darum, dass die Kommune ihre Planungshoheit behält und die Nutzung der Anlage in enger Abstimmung mit der Regierung erfolgt“, ergänzt Matti Müller. „Es ist ungemein wichtig, dass die insgesamt 470 Zimmer des Wohnheims, die bisher für die Studenten zur Verfügung gestanden haben, bestehen bleiben“, fügt Landratskandidatin Christiane Kern hinzu. „Wir brauchen dringend kleine, bezahlbare Wohnungen. In Herrsching werden mit dem Abzug der Studenten zahlreiche davon frei – die einzig gute Nachricht für die Region in diesem Zusammenhang. Ein Teil der Wohnungen soll vermietet werden, der andere Teil der Schule könnte als Jugendherberge genutzt werden. „So würden wir die Arbeitsplätze in der Region erhalten und die Vorteile des Gebäudes mit seinen Wirtschafts- und Speiseräumen, der Mensa und der Cafeteria bliebe uns und der Jugend erhalten“, schlagen Kern und Müller vor.

Am 16. Januar 2020, 17 Uhr lädt der Unternehmensverband Wirtschaftsförderung in Landkreis Starnberg ins Hotel „Courtyard By Marriot“ in Oberpaffenhofen zu einer Diskussion mit den fünf Kandidatinnen und Kandidaten für das Landratsamt.

Die Themen sollen sein:

• Wirtschaftsfreundliche Verwaltung
• Klimaschutz und Ökonomie
• Weiterentwicklung Infrastruktur Region StarnbergAmmersee
• Wertschätzung der Wirtschaft in der Region StarnbergAmmersee

Ich freue mich auf die Diskussion.

Ich möchte, dass die Menschen in unserer Region gut und sicher leben können, unabhängig vom Einkommen. Jeder Mensch verdient seinen Platz in unserer Gemeinschaft. Wir brauchen Beratungs- und Betreuungsmöglichkeiten vom Kleinkind bis zu unseren Senioren. Und eine Stärkung des Ehrenamtes, in Vereinen, bei den Feuerwehren und Rettungsdiensten.

Unser Landkreis ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort. Und dort, wo wir Arbeit finden, möchten wir auch wohnen. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass mehr in den sozialen Wohnungsbau, in genossenschaftliches Bauen und neue Wohnformen investiert wird. Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine der Herausforderungen unserer Zukunft. Niemand soll seine Heimat verlassen müssen, weil wohnen zum Luxusgut wird.

Es ist uns ein großes Anliegen verantwortlich zu sein für das was jetzt und zukünftig wichtig ist. Das bedeutet, die regionale Stromerzeugung, die Wasserversorgung, die Müll- und Abwasserentsorgung sowie die Krankenhäuser müssen in regionaler Hand bleiben, damit auch morgen die Kosten noch überschaubar sind. Der Nutzen für die Menschen muss im Vordergrund stehen, nicht der Profit.

Der Landkreis Starnberg ist Wirtschaftsstandort und Naherholungsgebiet zugleich. Ich sehe es als eine meiner wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre, diesen Spagat mit all seinen Konsequenzen zu bewältigen. Neue Gewerbeflächen sollen nur dann ausgewiesen werden, wenn kein unnützer Flächenverbrauch stattfindet und gleichzeitig die Planung von Wohnraum und sozialer Infrastruktur gewährleistet ist.

Erneuerbare Energie vor Ort durch einen klugen Mix aus Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und Biomasse gewinnen. Die zukunftsfähige Mobilität der Menschen gestalten. Das sind für mich die Erfolgsfaktoren für den Klimaschutz. Deshalb setze ich mich für einen weiteren Ausbau der Fahrradwege und des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs ein. So gelingt nachhaltiger Klimaschutz im Landkreis Starnberg.

Liebe Genossinnen und Genossen,

ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Alle Ortsvereine haben ihre Stadt- und Gemeinderatsliste aufgestellt und ihre BürgermeisterkandidatInnen für die bevorstehenden Kommunalwahlen nominiert. Ich freue mich, dass wir es geschafft haben, so viele Genossinnen und Genossen, aber auch Menschen, die der SPD nahestehen, für unsere Listen zu gewinnen.

Sammeln wir zwischen den Jahren neue Kraft für einen gemeinsamen Wahlkampf bis zum 15. März. Ab Januar heißt es möglichst viele Menschen von unseren sozialdemokratischen Programmen zu überzeugen. Wir müssen den Menschen zeigen, dass es die SPD noch gibt und sie für ein soziales Miteinander unverzichtbar ist.

Deshalb ist es wichtig, vor Ort in unseren Gemeinden sichtbar zu sein. Bei Veranstaltungen, Frühverteilungen an den Bahnhöfen, an Info-Ständen und Tür-zu-Tür-Gesprächen.

Das Highlight im neuen Jahr wird sicherlich unser Neujahrsempfang am 2. Februar um 11 Uhr im Cafe Max II in Feldafing sein. Zu dieser Veranstaltung konnten wir den Stadtkämmerer der Landeshauptstadt München, Christoph Frey, gewinnen: Er wird über die Gratwanderung zwischen Flächenverbrauch, dem Wunsch nach Gewerbegebieten als Einnahmequelle der Kommunen und der damit verbundenen Belastung für Natur, (sozialer) Infrastruktur, und den teuren Mieten sprechen. Mit unseren jungen Landkreisbewohnern wollen wir am 17. Februar im Kino Breitwand in Gauting über den Klimaschutz sprechen. Eine weitere Juso-Veranstaltung am 28. Februar steht im Zeichen eines Poetry-Slams.

Auch auf prominente Wahlkampfunterstützung dürfen wir uns freuen. Florian von Brunn, MdL, und Florian Pronold, MdB, haben bislang ihr Kommen zugesagt, und der ehemalige Münchner Oberbürgermeister Christian Ude wird uns heuer am Ascherdonnerstag im
Theaterstadl in Leutstetten kabarettistisch-politisch unterhalten.

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und vergesst nicht – nur gemeinsam sind wir stark. Eure Landratskandidatin
Christiane Kern

Mit Kernkompetenz ins Landratsamt: Der Vorstand der SPD im Landkreis hat Christiane Kern einstimmig zur Landratskandidatin für die Kommunalwahl 2020 nominiert.

„Ich habe im Landtagswahlkampf den Landkreis kennen und schätzen gelernt“, erklärt die 46-Jährige. „Jetzt möchte ich gerne als Landratskandidatin das Meine dazu beitragen, dass die Menschen hier auch in Zukunft gut und sicher leben können“, so die Kriminalhauptkommissarin.

Daher ist sie Anfang des Jahres Starnbergerin geworden und möchte nicht nur auf der Kreistagsliste kandidieren, sondern auch als Stadträtin für Starnberg.

„Man muss Nägel mit Köpfen machen“, sagt Christiane Kern, die ihre politischen Ämter in München – sie ist gewählte Fraktionsvorsitzende im Bezirksausschuss – am Ende der Legislatur nicht fortsetzen wird und sich ganz auf Starnberg konzentriert.

Ebenso zufrieden mit der Kandidatin zeigte sich Tim Weidner, SPD-Fraktionschef im Kreistag: „Christiane Kern ist bodenständig und pragmatisch, sie kennt sich mit der Verwaltung aus und weiß mittlerweile genau, welche Themen es im Landkreis anzupacken gilt.“ Das ist in erster Linie das Thema Bildung mit Fokus auf die Übernahme der weiterführenden Schulen durch den Landkreis als Angebot für jene Gemeinden bzw. Zweckverbände, die ihr Gymnasium oder ihre Realschule an den Landkreis abgeben wollen. Dadurch kommt die Schulträgerschaft in eine Hand: das ist besser und effizienter.
Zudem wird die kommunale Daseinsvorsorge ein echter Schwerpunkt sein -hinter dem sperrigen Begriff versteckt sich, dass wir die landkreiseigenen Unternehmen (Krankenhäuser, Awista) behalten und darauf achten, dass sie nicht von ausländischen Investoren übernommen werden.
Die Themen bezahlbares Wohnen und Klimaschutz spielen darüber hinaus ebenfalls eine große, wichtige Rolle.