Das Leben im Landkreis Starnberg gestalten!

Bayern, die Menschen hier, die idyllische Landschaft, das ist schon immer meine Heimat. Die Region Starnberg ist mir sehr ans Herz gewachsen, denn sie ähnelt dem Landkreis Berchtesgadener Land, in dem ich aufgewachsen bin.

Ich bin Polizistin, mit Leib und Seele. In dieser Tätigkeit habe ich Menschen erlebt, die sich aufgrund ihrer finanziellen Situation keine Wohnung mehr leisten können. Alleinstehende ältere Menschen, denen die Rente nicht zum Leben reicht. Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden. Ungerechtigkeiten, die man kaum erträgt. Und ich habe kennengelernt, was es bedeutet, als Frau in einem Männerberuf zu arbeiten. Deshalb engagiere ich mich seit Jahren neben meinem Beruf auch als Gewerkschafterin bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und setze mich ein für mehr Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern im Polizeiberuf.

Mein Ziel ist es, das Leben in unserer Heimat ein Stückchen gerechter zu machen. Deshalb bin ich politisch tätig, um für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen.  Ich möchte, dass die Menschen in unserer Region gut und sicher leben können, unabhängig vom Einkommen. Ich möchte, dass niemand seine Heimat verlassen muss, weil  Wohnen zum Luxus wird. Ich möchte, dass Unternehmen der Daseinsvorsorge auch zukünftig in kommunaler Hand bleiben. Ich möchte, dass unsere unberührten Flächen ausgewogen genutzt werden. Ich möchte, dass die zukünftige Mobilität so gestaltet wird, dass immer mehr Menschen in der Region auf ihr eigenes Auto verzichten.

Dafür übernehme ich gerne Verantwortung im Landkreis Starnberg und stelle mich zur Wahl als Landrätin!

Ihre

Manfred Walter, Christiane Kern, Angelika Wenisch, Jakob Stillmark, Julia Ney und Tim Weidner.

In diesem Jahr findet der Equal Pay Day am 18. März statt. Dieser Tag markiert den Zeitpunkt, bis zu dem Frauen in Deutschland über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um rechnerisch auf das durchschnittliche Jahresgehalt ihrer männlichen Kollegen zu kommen.

Auch in diesem Jahr ist Bayern noch weit von einer Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsmarkt entfernt. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts verdienen Frauen im Freistaat noch immer durchschnittlich 24 Prozent weniger als Männer. Seit Jahren sind hier keine Fortschritte erkennbar.
Ausschlaggebend für die Lohnungerechtigkeit seien vor allem strukturelle Faktoren: schlechtere Bezahlung in frauendominierenden Berufen und häufige Unterbrechung der Berufstätigkeit von Frauen für Betreuungsarbeit in der Familie. Zudem stecken viele Frauen in der Teilzeitfalle fest. Alleine in Bayern sind über 80 Prozent aller Teilzeitbeschäftigten weiblich. Die Folge: Frauen sind nach ihrem Berufsleben deutlich mehr von Altersarmut betroffen.

Die SPD hat in ihrer letzten Legislaturperiode auf Bundesebene bereits viel für Frauen umgesetzt: Die Einführung des Mindestlohns, das Gesetz für Entgelttransparenz sowie die gesetzliche Regelung für mehr Frauen in Führungspositionen. Weitere wichtige Forderungen sind nun im Koalitionsvertrag festgelegt: das Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit, Stärkung der Tariflöhne in der Pflege und Abbau von finanziellen Ausbildungshürden bei Sozial- und Pflegeberufen. Wichtige Schritte in die richtige Richtung. Damit der Equal Pay Day zukünftig auf den 01.01. fällt.

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In diesem Jahr feiern wir 100 Jahre Frauenwahlrecht. Unsere Vorgängerinnen in den Parlamenten haben seit 1918 viel für uns Frauen erreicht. Doch trotz rechtlicher Gleichstellung sind wir von tatsächlicher Gleichstellung im Erwerbsleben noch weit entfernt: Frauen werden schlechter bezahlt, stehen vor ungelösten Arbeitszeitproblemen und haben geringere Karrierechancen. Diese Faktoren führen in Summe dazu, dass Frauen durchschnittlich nur die Hälfte der Rente der Männer erhalten. Weiterlesen

Der Vorstand des SPD Kreisverband Starnberg hat in seiner Sitzung am 20.12. die beiden Kandidatinnen Chistiane Kern (Landtag) und Sissi Fuchsenberger (Bezirk) nominiert. Sie werden sich am 09.01.2018 den Delegierten im Rahmen der Stimmkreiskonferenz vorstellen.

Die stellvertretende Kreisvorsitzende Sissi Fuchsenberger hat bereits 2013 für den Bezirkstag kandidiert und weist durch ihren beruflichen Hintergrund und durch ihr Engagement als Kreis- und Gemeinderätin in Berg für Bildung und Inklusion ein umfassendes Fachwissen auf. Am Aktionsplan „Gemeinsam stärker“, den der Landkreis für die Belange behinderter Menschen erstellen ließ, hat sie in vielen Arbeitsgruppen maßgeblich mitgewirkt. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Inklusion in den Schulen.

Als Landtagskandidatin konnten wir die 44-jährige Christiane Kern gewinnen. Die Kriminalhauptkommissarin ist seit Jahren in der SPD aktiv, sie ist Fraktionssprecherin im Münchner Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching und ist stellvertretende AsF-Vorsitzende. Ihr besonderes politisches Augenmerk gilt der Inneren Sicherheit, zudem kümmert sie sich als aktive Gewerkschafterin in führender Position in der GdP (Gewerkschaft der Polizei) um die Belange der Mitarbeiter/innen im Polizeidienst und ist mit der allseits beklagten Mängelverwaltung in den Polizeidienststellen bestens vertraut. Den durch die Sparmaßnahmen der Staatsregierung seit Jahren verursachten schwierigen Bedingungen im öffentlichen Dienst (Polizei, Gerichte, Schulen) will sie ein Ende setzen. Dazu gehört auch das drängende Problem des bezahlbaren Wohnraums, nicht nur für MitarbeiterInnen des öffentlichen Dienstes.